Entleert 2 (MJ) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Martin Junius (MJ)
Fotograf: Martin Junius (MJ)

Das ist ein besonderes Bild. Von seiner gesamten Anlage her ist es ein stinknormales Architekturbild. Aber dieser Baukörper, der im Mittelpunkt des Bildes steht, bekommt etwas sehr stark gestalthaftes (Ohren, Augen, Nase), und sobald man sich auf die Gestalt eingelassen hat, wird diese lieblos hingepinselte Farbfläche auf der Tür wie ein Hemmnis, eine Zensur, ein schwarzer Balken oder … ein Mundschutz.

(karl)

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Lagerkoller 3 (AKK) #fotoprojekt #corona

Fotografin: Anne-Kristin Krämer (AKK)
Fotografin: Anne-Kristin Krämer (AKK)

Bei Lagerkoller würde ich mich für 3 entscheiden, recht knapp gefolgt von 1. Ich würde deshalb 3 bevorzugen, weil es das nüchternste Bild der gebrochenen Scheibe ist. Normalerweise ist „nüchtern“ nicht unbedingt ein besonderes Auszeichnungsmerkmal für mich, aber an dieser Stelle hier passt es gut. Zu dieser zerbrochenen Scheibe passt einfach eine forensische Herangehensweise am besten!

(karl)

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Klavierstunde 2 (AKK) #fotoprojekt #corona

Fotografin: Anne-Kristin Krämer (AKK)
Fotografin: Anne-Kristin Krämer (AKK)

Klavierunterricht. The show must go on. Offensichtlich. Manchmal vergisst man das einfach, denkt, die ganze Gesellschaft könnte sich für ein Weilchen in einen echten Dornröschenschlaf begeben.

Ja, ich würde auch das frontale Bild hervorheben! Da ist mehr drauf! Das erste Bild illustriert relativ neutral das ganze Handling. Das Handling an sich ist ja tatsächlich aufsehenerregend, aber dabei bleibt es dann auch. Klavierstunde 2 thematisiert dagegen mehr das Menschliche. Das trägt besser. Und als illustration für das Handling bleibt der Besenstiel ja immer noch auf dem Boden liegen, wo er uns Rätsel aufgibt.

(karl)

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Tango (AKi) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Axel Kistenich (AKi)
Fotograf: Axel Kistenich (AKi)

Tango. Das ist ein spannendes Bild. Die Geste hast Du gut erwischt. Man sieht sofort, dass sie tanzen, obwohl das nicht nahezuliegen scheint. Es ist nur die Beinstellung und wie die beiden Körper zueinander stehen, und schon ist es unmißverständlich. Das Besondere an diesem Bild ist für mich jedoch, wie treffsicher und eindringlich das Thema AUFLÖSUNG behandelt wird. Überall in diesem Bild ist große Unruhe. Oben, Mitte, unten. Außerdem fließen an mehreren Stellen Vordergrund und Hintergrund ineinander. Auch Formen lösen sich auf, indem Teile von ihnen sich woanders wiederholen: Die Säulen des Pavillions setzen sich in den Baumstämmen fort. Das Paar taucht im Hintergrund auch in den Bäumen wieder auf. Es ist die große Auflösung. Nichts ist mehr gewiss. Das Bild fügt sich auf dieser übertragenen Ebene wunderbar in unser Thema. Natürlich auch auf einer banaleren Ebene: Corona und die Kontaktbestimmungen haben ja Familien-, Liebes- und Haushaltsbanden gestärkt und die restlichen Beziehungen geschwächt.

(karl)

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Entleert (MJ) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Martin Junius (MJ)
Fotograf: Martin Junius (MJ)

Ich bin ein Fan von diesem Bild! Auch hier löst sich der Baumstamm ein wenig in der kleinteiligen Struktur der Klinkerfassade auf. Und der Schatten, der oben im Bild etwas unvermittelt steht – er kommt bestimmt von dem vorgezogenen Dach des Hauses, aber er wirkt, als käme er von der Baumkrone. Das ganze Bild wirkt so merkwürdig entleert. Wahrscheinlich Glück gehabt, das kein Auto davor stand!

(karl)

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Geflecht (MJ) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Martin Junius (MJ)
Fotograf: Martin Junius (MJ)

3 ist ein wirklich sehr schönes Bild! Es lebt davon, dass die eigentlich einzige eindeutige Form in diesem Bild, der Baumstamm, von den Efeuranken quasi aufgelöst wird. Das hat etwas geradezu dramatisches. Corona-Bezüge habe ich auf Anhieb leider keine gesehen, aber ich bin ja erfinderisch, wenn mir ein Bild gefällt. Wir können es nehmen als Metapher für das unergründliche, ausufernde, raumgreifende Verhalten der Natur und damit die Nähe zu Corona herstellen.

(karl)

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Nails (AKi) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Axel Kistenich (AKi)
Fotograf: Axel Kistenich (AKi)

Das Thema „Mundschutz als Kränkung / Entwürdigung des Menschen“ hatten wir ja so oder so ähnlich schon ein paar Male. Hier auf diesem Bild kommt noch etwas hinzu. Zum einen ist es diese voyeuristische Perspektive: Wir sehen von der dunklen Straße aus in einen hell erleuchteten Laden. Wir können sie sehen – sie können aber uns nicht sehen. Zum anderen vermittelt uns die Szene den Eindruck, an etwas Privatem, Intimen teilzuhaben. Diese beiden Aspekte lassen die Menschen besonders verletzlich erscheinen – mit der Maskierung zusammen genommen, erzeugen bei mir so eine Art Mitgefühl für die Leute.
Das aufdringliche Design des Lädchens stört ein bisschen, aber das ertragen wir für’s erste!

(karl)

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Über den Wolken (JH) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Jörg Henne (JH)
Fotograf: Jörg Henne (JH)

Hier haben wir einmal ein sehr schönes Beispiel für ein neues Bild von einem altbekannten Motiv: Die Atemmaske. Das ist mal ein charmantes Bild! Durch diese Inszenierung wird die Atemmaske zu einem Drachen, der fröhlich durch die Lüfte schwebt. Und die ganze Schwere unseres Themas, wird konterkariert. Sehr schön!

(karl)

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Bonn (AK) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Axel Kistenich (AKi)
Fotograf: Axel Kistenich (AKi)

Dieses Bild hat etwas Gurskyeskes! Großes Kompliment natürlich, ein alter Meister! Es ist eben NICHT nur ein einfaches Postkartenmotiv. Es ist ein entscheidendes bisschen mehr. UND es hat etwas mit Corona zu tun. Schon der trockene Streifen Gras im Vordergrund und das bisschen Weg, das auf dem Bild gelandet ist, brechen die typische Postakarten-Asthetik. Und jetzt kommt die Verteilung der wenigen Menschen auf dieser riesigen Wiese. Die Menge und die Verteilung der Menschen hat bestimmt etwas mit Corona zu tun: Es sind wenige Menschen und sie verteilen sich merkwürdig gleichmäßig. Das wiederum mündet im Gursky-Thema: Der versinnbildlicht in vielen seiner Bilder das Massenhafte aber auch die Auflösung des Individuums in der Masse oder angesichts der Größe von Natur- oder Kulturerscheinungen. Und das passiert hier sehr schön, und es verbindet sich gut mit unserem Thema.

(karl)

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Angst, Unsicherheit … (CT) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Christof Timmermann (CT)
Fotograf: Christof Timmermann (CT)

Was macht die Maske? Sie schafft Distanz! Aha! Und in diesem Bild wird das durch die horizontelen Streifen auf der Glasscheibe visualisiert, durch die Christof fotografiert hat. Hier, durch dieses bildnerische Instrument, wird die Distanz greifbar. Schön gemacht. Die fotografierte Person gehört ja auch noch offensichtlich zu einer Risikogruppe.

(karl)

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7_38 (AH) #fotoprojekt #corona

Fotograf: André Heidusch (AH)
Fotograf: André Heidusch (AH)

Zunächst: Wenn wir einen starken technischen oder ästhetischen EFFEKT in den Vordergrund stellen, läuft sich das Gestaltungsmittel in kürzester Zeit tot. Man sieht nur noch den Effekt, damit kann man die Bilder nicht mehr differenziert wahrnehmen und dringt zu keinem Inhalt mehr durch. Bild ohne Inhalt ist langweilig.

Aber diese Bilder hier müssen wir ja zunächst nicht unbedingt als Serie sehen. Hat ja niemand was gesagt.

Was macht die Unschärfe mit dem Mundschutz? – denn um Mundschutz scheint es bei dieser Serie ja eindeutig zu gehen: Die Unschärfe nimmt dem Mundschutz etwas von seiner Penetranz. Das gefällt mir schonmal ganz gut. Aber das alleine reicht nicht. Bei diesen Bildern hier fällt außer der Unschärfe und dem Mundschutz noch das schöne Wetter auf. Ich habe einen Gedanken zu diesen Bildern, den ich im Hinblick auf unser Thema ganz interessant finde: Nämlich dass in der Unschärfe ja eine ganz banale Botschaft gelesen werden kann: ICH WILL DAS GAR NICHT SO GENAU SEHEN. Und das finde ich eine sinnstiftende Legitimation für das eine oder andere unscharfe Bild zu unserem Thema. Bei diesen Bildern hier ist eigentlich alles, was durch die Unschärfe zu uns vordringt, schön. Und das Unschöne (Mundschutz) wird zurückgedrängt. Die Unschärfe ist also ein Filter für das Unschöne. Das kann man vielleicht ein bisschen weiter verfolgen. Ich finde 38 am besten. Es ist das verheißungsvollste.

(karl)

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6_33 (AH) #fotoprojekt #corona

Fotograf: André Heidusch (AH)
Fotograf: André Heidusch (AH)

Es gibt ja drei ähnliche Bilder. Bei diesem hier ist der Ausblick auf das Werbeplakat im Hintergrund frei. Der Friseur ist zwar nicht zu sehen, aber er ist eigentlich hinlänglich angedeutet durch die Hand mit der Schere. Ich finde, dieses Bild zeigt am deutlichsten, was Deine ganze Serie stark thematisiert: Die Demütigung. Bzw.: Philiosophisch gesprochen findet im Augenblick ja eine Kränkung des Menschen statt, vielleicht gar eine Kardinal-Kränkung. Unsere Stärke, unsere Unverwundbarkeit, unsere Fähigkeit, uns über alles zu erheben, wird durch das Virus elementar in Frage gestellt. Das ist eine Kränkung des menschlichen Selbstwertgefühls. Das Erleben der eigenen Unzulänglichkeit. Das ist interessant und ein wichtiger Aspekt von Corona. Der Mundschutz ist ohnehin schon eine Metapher für diese Kränkung. Wir sind gezwungen, uns unkenntlich zu machen, uns selbst einer Artikulationsmöglichkeit zu berauben. Das steckt ja alles in dem Bild. Und das in einer Situation, die gemeinhin als WOHLFÜHL-AKTION bezeichnet werden würde.

(karl)

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Abstandsmarkierungen (LB) #fotoprojekt #corona

Ja, natürlich ist die Ähnlichkeit nachvollziehbar. Daraus kann man bestimmt ein Dyptichon machen. Ästhetisch kann ich mir das gut vorstellen. Nur: Was würde es bedeuten? Ich könnte mir vorstellen, dass es eine witzige Bedeutung bekommen würde: Die Menschen mit ihren ausgeklügelten Bemühungen, sich gegen diese Pandemie zur Wehr zu setzen … – die Natur (oder der Zufall) weiß solche Barrieren selber einzurichten …

(karl)

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SU – 01 (CT) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Christof Timmermann (CT)
Fotograf: Christof Timmermann (CT)

Du fragst nach SU-01. Es ist ganz klar das beste aus dieser Serie Schaufenster / Werbung. Das Bild ist ja eigentlich schon plakativ. (Klar, es ist ja auch ein PLAKAT drauf – daher der Name Bratkartoffel!) Aber trotzdem ist es nicht eindimensional oder platt. Hier verschmelzen die beiden Welten auf einem Bild. Und die Scheinwelt nimmt auch besonders nachdrücklich mit uns Kontakt auf, durch den herausfordernden / fragenden Blick der jungen Frau.

(karl)

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Zoo (CT) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Christof Timmermann (CT)
Fotograf: Christof Timmermann (CT)

Die Sehnsucht nach menschlichen Begegnungen, die während des Lockdowns bei einigen von uns recht laut geworden ist. Und nun können wir endlich einmal wieder raus, in den Zoo, aber zwischen uns und unseren Mitmenschen steht nach wie vor diese unsichtbare Hürde. Das hast Du schön bildlich gefasst.

(karl)

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Sperrsitz (LB) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Lothar Berens (LB)
Fotograf: Lothar Berens (LB)

Der Blick auf unsere Welt wie auf etwas vollkommen Fremdes. Das ist hier schön gelungen und passt so gut zu unserem Thema.

(karl)

BTW: die Ausstellung „Ansichten einer Pandemie“ ist noch bis zum 12.6. im Kult41, Bonn zu sehen.

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In and Out (AKI) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Axel Kistenich (AKi)
Fotograf: Axel Kistenich (AKi)

Der Corona-Bezug ist nicht gerade subtil, aber was mir gefällt, das ist die Asymmetrie, die durch den Schatten im Bild entsteht. Es ist eine leise in-Frage-Stellung.

(karl)

BTW: die Ausstellung „Ansichten einer Pandemie“ ist noch bis zum 12.6. im Kult41, Bonn zu sehen.

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Ziel 6 S (MJ) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Martin Junius (MJ)
Fotograf: Martin Junius (MJ)

Von den Anzeigetafen gefällt mir 25. am besten. Natürlich ist es schön, dass da diese beiden Ziffern/Buchstaben hängen geblieben sind. Aber das Design der Tafel und die Architektur drängen sich ganz schön vor und ruinieren den Effekt ein wenig.

(karl)

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Ausstellung Fotoprojekt CORONA ab dem 19. Mai im Kult 41, Bonn

Fotografin: Anne-Kristin Krämer (AKK)
Foto: Anne-Kristin Krämer

Fotoprojekt CORONA

Erkundung des Unfassbaren

Ausstellung im Kult 41, Bonn ab dem 19. Mai 2022

Corona hat uns unserer vertrauten Welt entfremdet. Plötzlich sah sie nicht mehr so aus wie vorher. Wir blickten während des ersten Lockdowns aus den Fenstern unserer Häuser und Wohnungen, und was wir sahen, war nicht mehr das, was es die Woche zuvor gewesen war. Auch wenn man die Viren gar nicht sehen kann! Doch dafür ist Kunst da, dafür ist Fotografie da: Mit dem Neuen, dem Fremden, dem Unfassbaren ins Gespräch kommen! Und wenn man sich dabei auch mal anbrüllt!

Fotoprojekt CORONA ist nicht in erster Linie Dokumentation, ist nicht in erster Linie Protokoll der äußeren, der greifbaren Umstände und Ereignisse der letzten zwei Jahre. Fotoprojekt CORONA will vielmehr die Register der Kunst ziehen und mit suggestiven, metaphorischen, intimen, erzählerischen Bildern das Unaussprechliche beschreiben: Wie es uns geht mit Corona, wie wir uns selbst, unsere Mitmenschen, unsere Gesellschaft, unsere Welt in und mit dieser Pandemie erleben, und wie wir erleben, was sie mit und aus uns macht.

Die Künstlerinnen und Künstler sind in verschiedenen Etappen aus einem Fotokurs hervorgegangen, der zum ersten Mal vor 17 Jahren in Köln stattgefunden hat. Sie verstehen sich in diesem Projekt ganz entschieden als Gruppe, die sich einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt verschrieben hat und einem gemeinsamen Ausdruck, einem gemeinsam gesponnenen Bild dieser aufwühlenden Zeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

An der Ausstellung Fotoprojekt CORONA sind beteiligt:

Lothar Berens
Jörg Henne
Martin Junius
Axel Kistenich
Anne-Kristin Krämer
Alexandra Schmitz
Christof Timmermann
Christian Unbehaun

Angeleitet und kuratiert von
Karl v. Westerholt

Bochum 3 (CT) #fotoprojekt #corona

Fotograf: Christof Timmermann (CT)
Fotograf: Christof Timmermann (CT)

Der Corona-Bezug ist hier nicht überdeutlich. Lockdown steckt drin. Aber das vordringliche ist hier nicht, dass die Tür verschlossen ist, sondern dass sie zerstört und notdürftig repariert wurde.
Schön ist die Korrelation der Finger der Frau mit dem Klebestreifen-Stern auf der Tür. Es ist erstaunlich, welche Wirkung die Finger der Frau entfalten, obwohl sie doch nur so klein im Bild sind. Voller Mystik! Was zum Teufel tut sie da? Was soll das für eine Geste sein?

(karl)

© Copyright 2020-2021 bei der jeweiligen Fotografin / dem jeweiligen Fotografen, alle Rechte vorbehalten.